Dieses einzigartige Etwas in uns
Dieses einzigartige Etwas in uns

Wir alle tragen es in uns, dieses einzigartige Etwas.
Dieses etwas, was uns individuell macht: das, was uns also von den anderen abhebt oder einfach nur unterscheidet.
Gemeint ist unser wahrer Wesenskern, unser Diamant, tief in uns.

Er scheint für das bloße Auge nicht sichtbar, für die Hände nicht greifbar und dennoch ist er da. 
Bei dem einen oder anderen von uns ist er vielleicht noch tief vergraben, weil es sicherer erscheint, ihn nicht zu zeigen. Verbunden mit der Angst, dass er zu viele Ecken und Kanten hat, dass seine Farben und Formen nicht schön genug sind.
Dahinter steckt oft große Furcht, zu anders als die anderen zu sein, zu sehr von der Masse abzustechen, mit der Folge ausgegrenzt zu werden.
Demzufolge wird er lieber versteckt oder es wird die sichere Alternative genutzt, sich am Verhalten und den Denkmustern der anderen zu orientieren. Dabei wird der Fokus wird auf die Masse gesetzt. Denn dort kann man schwer ausgegrenzt werden. Was „alle“ denken und machen scheint „das NORMAL“.
Das heißt, Hauptsache dazugehören und nicht auffallen. Die Angst ist zu groß, am Ende nicht gemocht zu werden und „einsam zu sterben“.

Und dann passiert es doch, der Diamant kommt eines Tages unter einem bestimmten Licht unbewusst zum Vorschein und zeigt das, was und wer wir wirklich sind.
Großer Jubel vonseiten derer, die das helle Licht strahlen sehen und „Verspottung“ auf der anderen Seite von denen, die ihn nicht „ertragen“ können, weil er so anders ist.
Und hier kommt der innere Konflikt – stehe ich dazu, wer ich bin. Stehe ich zu meinem Diamanten, der mein wahres Ich ausmacht, also so wie ich wirklich bin.
Oder ist die Angst stärker, ihn wieder zu verdecken?

Heute weiß ich und bin mir bei diesem Thema so sicher, wie nie zuvor, die Zeit ist reif, ihn nicht mehr zu verstecken. Hast du bisher hierhin gelesen, so ist es kein Zufall. Ich möchte mit dieser Botschaft auch dich erreichen. Zeige deine Diamanten, auch wenn du immer das Gefühl hast/hattest, damit „hier“ falsch zu sein.
Denn erst, wenn er zusehen ist, zieht er genau die Menschen, Situationen und Umstände an, die wahrlich zu ihm passen – um dich aus tiefsten friedvollen Herzen glücklich zu machen.

Inspiriert dieses Bild zu zeichnen und diese Gedankeninspiration zu verfassen, wurde ich von diesem für mich tiefgründigen Zitat.

„Das Einzige, was jemals nicht richtig mit mir war, war mein Glaube daran, dass etwas nicht richtig mit mir war.“

 Glennon Doyle

N. Steeg

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